Coaching, Kunst & Alkohol

Ich frage mich oft, wie es denn sein kann, dass ein Samstag einmal ganz lang und einmal ganz kurz ist, obwohl ich zur selben Zeit aufgestanden und zur selben Zeit ins Bett gegangen bin. Heute ist langer Samstag. (Meine Generation wird sich anhand dieses duften Wortspiels nun vor Lachen die Bäuche halten.)

Triadentiraden | Die Coaching-Ausbildung erfordert es, dass wir uns zwischen den Lehrmodulen, die etwa einmal im Monat stattfinden, in festen kleinen Gruppen treffen und üben. Heute war wieder ein solches Treffen und wir haben (diesmal leider -1) alle wieder eine Menge aus dieser Sitzung mitgenommen. Innerhalb unserer Triadengruppe herrscht schon jetzt, nach vergleichsweise kurzer Zeit große Offenheit, viel Empathie und ein ordentliches Maß an Vertrauen – alles Ingredienzien, die diesen Austausch fast noch ein bisschen wertvoller machen als die Lehrmodule selbst. Ob das in den anderen Gruppen auch so ist, kann ich ehrlicherweise nicht sagen, aber wir, wir haben uns gesucht und gefunden. Meine Mitstreiter*innen sind heute zu uns nach Hause gekommen und der Mann hat den Kindern ein ausgiebiges Unterhaltungsprogramm – außer Haus – geboten, damit wir beim Coachen Ruhe haben. MEIN Mann. <3

Apropos Coaching | Falls jemand jemanden kennt, die oder der auf der Suche nach einem Coach ist, so freue ich mich über jeden Hinweis. Ich bin Coachin in der Ausbildung und auf der Suche nach einer Klientin (oder einem Klienten) im Raum München, die ich durch das nächste halbe bis Dreiviertel Jahr begleiten kann. Was ich anbiete ist ein klassisches ist zum Beispiel ein Karrierecoaching oder Coaching für junge (aber auch gestandene) Führungskräfte.

Kleinkunst | Wenn kleine Kinder sich sportlich betätigen und danach nicht schlafen, dann neigen sie zu einer gewissen Labilität, die durchaus schwer navigierbar ist. Während sie unter anderen Umständen mit Fernseh- und Gummibärchenopfern milde stimmen lassen, ist das „milde stimmen“ bei müden Kindern nicht ganz so trivial. Heute brachte es mich kurzfristig an den Rand der Verzweiflung, bis ich mit letzter Kraft zur ultima ratio griff und fragte: „Wollen wir mit Wasserfarben malen?“ Und was soll ich sagen: STRIKE.

Nur ernst gemeinte Gebote bitte, der Künstler ist sehr schüchtern.
Falscher Regenbogen.

Gin-o-clock | Ich habe die inzwischen doch recht üppig bestückte Ginbar jetzt länger links liegen lassen, aber wie könnte man einen langen Tag besser beschließen als mit einem langen Getränk. Im Ausschank heute ein ganz besonderer Tropfen, den wir im Sommer aus Dänemark importiert haben: Es handelt sich um Trolden Copperpot Gin, der alleine schon deshalb lecker schmeckt, weil ich ihn in einem kuscheligen Spirituosenladen auf der Jægersborggade in Kopenhagen erstanden haben. Dazu habe ich mir mein geliebtes Fever-Tree Mediterranean Tonic Water serviert, was meinem Gaumen gut gefielt.

Bilder: Me, myself & I

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