Es urlaubt – die Anfänge

Urlaub | Nachdem die Zeit vor dem Urlaub wegen des Unfalls am Ende noch recht turbulent war, kam am Freitagmorgen von der Versicherung endlich die Nachricht, dass wir unsere Reise wie geplant antreten und den Mietwagen für die Dauer des Urlaubs behalten können. Was für ein Glück! Was für eine Spannung! (Ich muss nicht erwähnen, dass ich wegen der unklaren Lage die ganze Woche unruhig war, während der Herr des Hauses wieder zu seinem bewährten Zweckoptimismus griff. Und mich damit wie gewohnt WAHNSINNIG machte.)

Obwohl wir unsere Bleibe erst ab heute gebucht hatten, entschlossen wir uns angesichts der frohen Kunde kurzerhand, bereits am Samstagabend loszufahren und auf halber Strecke einen Zwischenstopp einzulegen. Das hatte gleich mehrfach Charme, denn so konnten wir gestern tagsüber noch all das erledigen, was man vor dem Urlaub dringend noch erledigen muss. Und am Abend dann auf fast leeren Straßen gen Süden aufbrechen. Für die Nacht hatten wir uns spontan von unterwegs noch ein Hotel mit dem wohlklingenden Namen „Hotel City“ in Villach in der Nähe vom Wörthersee gebucht. Dem Impuls, in einem Schloss zu übernachten, konnten wir gerade noch widerstehen. Gegen viertel vor zehn abends kamen wir in Villach an und schleppten zwei schlafende Kinder und vier vollgepackte Koffer in unser pragmatisches (aber total okayes) Familienzimmer, während der hurtig herbeigeeilte Schneeregen eifrig an unser Fenster klöpfelte. Wie gewohnt, wenn ich nicht zuhause schlafe, schlief ich im Gegensatz zu den männlichen Teilen der Familie nicht besonders, aber ein wirklich hevorragendes Frühstücksbuffet vermochte mich dafür zu entschädigen.

Frei von Dingens | Kurz vor dem Urlaub suchte ich auch noch einen Drogeriemarkt meines Vertrauens auf, um eine paar aufgebrauchte Pflegeprodukte zu ersetzen und mich kosmetisch reisefertig zu machen. Nun muss man allerdings wissen, das Drogerieshopping fern von Entertainment ist, wenn man einerseits versuchen will, keine Plastikverpackungen zu kaufen und andererseits rein spaßeshalber mit der CodeCheck-App herumlaboriert, um zu schauen, was denn in den Produkten, die man ins Körbchen laden will, alles so Lustiges drin ist. Und ohne ins Detail zu gehen, kann ich mit Fug und Recht sagen: CodeCheck ist ein Spielverderber, aber einer, den ich gerne weiterempfehle.

Zurück zum Einkauf: Zunächst brauchte ich immer noch ein Reinigungsöl für mein Gesicht, das ist nämlich Teil meines (von Vanessa inspirierten) 10-stufigen koreanischen Beautyrituals, das ich demnächst mal vorstellen werde. Bisher habe ich ein günstiges Reinigungsöl von Balea benutzt, das seinen Zweck durchaus gut erfüllte. Da das aber in einer Plastikflasche kommt, habe ich eigentlich Ersatz gesucht, aber nur fertige Produkte gefunden, die mehr als das Fünffache kosten. Da ich von dem Öl recht viel brauche, scheint mir das nicht gangbar. In habe ein bisschen mit Kokosöl herumprobiert, aber das war mir zum Reinigen tatsächlich zu fettig. In meiner Not war ich dann gestern kurz davor, doch wie das Balea-Öl zu kaufen und es wanderte mindestens zwei Mal in den Einkaufskorb und dann doch wieder raus. Das muss anders gehen, dachte ich mir & heute habe ich dann auch eine alternative Lösung gefunden – erinnert mich daran, dass ich davon später mal erzähle.

Neben dem Reinigungsöl brauchte ich mal wieder Seife und da habe ich mich spontan für die neuen Share-Seifen bei dm entschieden. Und zwar Limette-Koriander und Vanille-Patschuli. Damit spare ich nicht nur Plastikmüll und dufte wunderbar, ich spende auch zwei Stücke Seife für Menschen in Not, denn genau das ist die tolle Idee hinter Share. (Von Share gibt es übrigens noch eine Menge andere Produkte – es lohnt sich, danach Ausschau zu halten.) Meine erste Duschung mit Limette-Koriander liegt bereits hinter mir und ich mochte gar nicht mehr aufhören, so lecker riecht die Seife.

Weiter landeten in meinem Einkaufskorb:

  • Ein Foamie-Duschwamm „Shake your coconuts
  • Ein festes Shampoo von Foamie (ich kann die schlechten Kritiken nicht teilen), aber es gibt sicher auch gute Alternativen
  • Ein Konjak-Schwamm für die Gesichtsreinigung (die günstigeren waren alle in Plastik verpackt)
  • Eine Holzzahnbürste (da gibt es verschiedene, ich habe eine ohne Plastikverpackung genommen)
  • Eine Sole-Zahnpasta von Weleda, die die einzige von mir „gecheckte“ Zahnpasta war, die komplett unbedenklich ist. Die aber leider auch so schrecklich schmeckt, dass sie vor allem unbedenklich ist, weil ich sie unmöglich benutzen kann. (Mit den DentTabs will ich aber irgendwie auch nicht so richtig warm werden, hier muss ich also weitersuchen.)
  • Ach ja: Eine Menstruationstasse habe ich auch gekauft, weil mir nämlich neulich eine Bekannte erzählte, dass sie schon seit drei Jahren sehr glücklich damit ist – besonders in Kombination mit Menstruationsunterwäsche, z.B. von Ooshi. Mir ist das Thema übrigens mindestens so peinlich wie Euch, aber jetzt, wo wir einmal offen drüber gesprochen haben, geht es eigentlich schon wieder. Und an der Stelle kann man echt eine Menge Müll sparen. Also warum nicht mal ausprobieren.

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