Schnupfen & das Leben als solches

Leider laufe ich gerade nicht so richtig rund. Man nennt das Erkältung und Männer sterben daran. Ich beabsichtige zwar, es zu überleben, muss dafür aber gelegentlich mal ohne #tagebuchbloggen ins Bett. Ich bitte um Nachsicht.

Ohne Karl | Als Klaus Kinski starb war ich 19 Jahre alt. Lange vor seinem Tod las ich (versehentlich, so glaube ich) „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund“ und ich fürchte, das ist nicht spurlos an mir vorbei gezogen. Als Karl Lagerfeld starb war ich 46 Jahre alt. Ich habe nie ein Buch von ihm gelesen und (leider) bisher auch keine Handtasche von ihm gekauft. Verstört hat er mich irgendwie trotzdem.

Noteworthy | Es gibt wenige Momente, die ich so zelebriere wie den Start eines neuen Notizbuches. Bevor ich den ersten Buchstaben oder die erste Zahl auf die erste, jungfräuliche Seite schreibe, habe ich mir schon ein grobes Konzept zurecht gelegt, wie ich das Notizbuch zu führen gedenke. Ob als Bullet Journal oder mit Sketchnotes, mit Füller geschrieben oder mit schwarzem Fineliner. Immer habe ich auch bisschen Angst, das erste Mal anzusetzen und dann festzustellen, dass ich „falsch“ angefangen habe – wie auch immer „falsch“ in dem Moment definiert ist. Einem falsch angefangenen Notizbuch kann es passieren, dass ich es gleich wieder einmotte – für ein nie mehr kommendes Später aufhebe. Gestern habe ich ein neues Notizbuch begonnen und zwar ein Leuchtturm Master Slim A4 , schwarz und dotted versteht sich. Ein tolles Gefühl.

Schmückchen | Anna Frost ist vorgestern mit ihrer (ersten?) Schmucklinie an den Start gegangen und ich finde ihre Kollektion GAIA wirklich sehr hübsch. Bei der Gelegenheit fiel mir dann glücklicherweise auch wieder ein, dass auch Frau Hölle bei Stilnest eigenen Schmuck hat, der mir wirklich auch sehr gut gefällt. Zum Beispiel die Kollektion Petite Alphabet. Ich mag das ja, wenn kreative Menschen mit Geschmack kreativ geschmackvolle Dinge tun.

Pendeln | Heute habe ich sagenhafte 80 Minuten von zuhause bis ins Büro gebraucht, weil die Menschen, die sonst in Scharen die Autobahn nutzen heute wegen Markierungsarbeiten auf die Landstraße, auf MEINE Landstraße ausgewichen sind. Immerhin habe ich beim zur Arbeit stehen das Buch von Johann Scheerer leergehört. Mit dem Buch seines Vaters (Jan Philipp Reemtsma), das ich quasi parallel abends vor dem Einschlafen lese, komme ich deutlich langsamer voran. Vermutlich weil ich beim Lesen im Bett schneller einschlafe als beim Hören im Auto.

Zwischenfazit | Ich werde dieser Tage öfter gefragt, wie es eigentlich im neuen Job so läuft. Das fasst es eigentlich ganz gut zusammen:

Für jemanden, die gar nicht Skifahren kann, also eigentlich ganz gut.

Titelbild: David Boozer via Pexels

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