Äpfel, Zitronen & irgendwas mit Pflaume

Nicht Birnen | Ich habe mir heute – berufsbedingt – ein paar Slides zum Thema Innovation angesehen und stolperte dabei über ein Video, nein DAS Video von Steve Jobs‘ Auftritt bei der MacWorld 2007, dem Moment, in dem er das erste iPhone vorstellte. (Ich ließ mir das damals übrigens aus den USA mitbringen, weil ich es ganz unbedingt brauchte.) Als ich nun heute das Video ansah – mir war gar nicht bewusst, wie viel Witz Jobs hatte – da bekam ich tatsächlich feuchte Augen. Wegen eines Smartphones? Ja. Nein. Sondern weil das wirklich der Beginn von etwas ganz Neuem und ganz Großem und unglaublich Innovativem war und weil man merkt, wie auch das Publikum vor Ort gespürt hat, dass es gerade einen once-in-a-lifetime-Moment erleben darf.

„An Ipod, a phone and an Internet communicator“

Denkstedirnichtaus |Gestern Abend landete in meiner Inbox eine Mail, die ein vollständiges Profil für unser „Fünf Bücher“ Blog enthielt – Introtext, Foto, fünf Bücherempfehlungen. Das passiert zwar nicht selten, aber selten völlig überraschend. Zwar hatten wir hin und wieder in den letzten Jahren Anfragen von Menschen bekommen, die gerne mitmachen wollten, aber dieses Mal verhielt es sich anders. Das war keine vorsichtige Anfrage, sondern ein zur sofortigen Veröffentlichung fertig vorbereitetes Profil und die Anfrage kam auch nicht von einem treuen Leser, sondern von einer Kommunikationsagentur, die einen Mandanten bei uns platzieren wollte. Denn schließlich sei der nicht nur ein interessanter Typ, sondern auch ein großer Fan des Blogs. Vielleicht muss man wissen, dass Fünf Bücher ein höchst persönliches Herzensprojekt vom Mann und mir ist, bei dem (bis auf ein, zwei, die sich beworben haben) jede einzelne Teilnehmer*in von uns persönlich angefragt wurde, um nachvollziehen zu können, wie falsch und geradezu absurd sich eine solche Anfrage für mich anfühlt. Ich sagte natürlich ein bisschen entrüstet ab. Der Kommunikationsagenturchef ließ es aber nicht auf sich beruhen, auch wenn er mir (großzügigerweise) zugestand, dass ich natürlich auf meinem Blog meine Regeln leben dürfe, aber ich solle ihm doch jetzt (bitteschön!) mal erklären, wo denn eigentlich das Problem sei. Kurz habe ich überlegt, wo ich anfangen soll, dann beschloss ich, noch vor dem anfangen aufzuhören. Liegt das denn nicht auf der Hand?

Ich in Öl | In meinem allerersten Blogpost hier, hatte ich von meinem Duftentscheidungsfindungsprozess vor dem dm-Regal berichet und heute Abend ging meine olfaktorische Sinnsuche in die nächste Runde, denn ich nahm an meiner ersten „Oil Class“ genauer genommen an meiner ersten „doTERRA Oil Class“ teil. Für den Fall, dass sich nun irgendjemand fragt, was denn bitte eine „Oil Class“ ist, erkläre ich das gerne kurz: Im Prinzip ist das wie eine Dessousparty nur mit ätherischen Ölen. Gegenüber der Dessousparty hat die „Oil Class“ aber mindestens zwei entscheidende Vorteile: Es gibt keine Gründe dabei genant zu sein und sie ist absolut familienkompatibel.

Die Oil-Beraterin meines Vertrauens lebt nur wenige Häuser weiter und begrüßte ihre Eleven nicht nur mit einem adrett dekorierten Tisch, sondern auch mit einem schmackhaften Traubenelixier, was die Stimmung natürlich schnell lockerte. So angewärmt, durften wir uns etwa zwei Stunden unter Anleitung durch zahlreiche ätherische Öle schnuppern und dabei gleich mitlernen, welche Öle man wie anwenden kann (innerlich, auf der Haut oder via Diffuser) und wofür die einzelnen Öle – neben der Verbesserung des Raumduftes – gut sind, was wirklich äußerst lehrreich war. Den Anfang machte ein sehr reines Pfefferminzöl, das mit vor allem deshalb in Erinnerung bleiben wird, weil ich es mir – gegen den ausdrücklichen Rat der Beraterin – zu nah bei den Augen auftrug, was mich trotz gelöster Stimmung zunächst einmal sehr stark weinen ließ. Es folgten verschiedene harmlosere Runden mit zitronige Ölen, besonderen Öle wie Oregano und Weihrauch und Mischungen, die einem bestimmten Zweck dienten – wie etwa einer besseren Verdauung oder der Stärkung des Immunsystems. Für mich und meine sensible Nase war das ein höchst erquickliches Erlebnis. Und völlig anders, als wenn man in der Parfümerie verschiedene Düfte durchtestet und spätestens bei Duft drei eigentlich gar nichts mehr riechen kann. Einige der Öle – etwa Zitrone, Limone und eine Mischung mit Pfefferminz und Nelke, von der mit leider der Name entfallen ist, haben wir außerdem in Wasser gegeben und getrunken. Was sehr lecker und eine wirklich gute Variante ist, um schnödes Leitungswasser zu pimpen und sich selbst dazu zu überreden, ein bisschen mehr davon zu trinken. Es versteht sich von selbst, dass wir nicht nur schmierten und tranken, sondern auch während der ganzen Zeit auch mit leckeren Aromen diffundiert wurden. Die Ölbibliothek der Hausherrin war wirklich beeindruckend!

Wie es sich bei jeder guten Dessous- oder Tupperparty gehört, stand auch am Ende der „Oil Class“ natürlich das Shopping, dem ich mich nach der tollen Vorführung wirklich gerne und sehenden Auges (sowie riechender Nase) hingab. Für den Anfang entschied mich für ein sogenanntes „Enrollment Kit“ mit de folgenden reinen Ölen und Mischungen sowie einem Diffuser:

  • Lavendel
  • Teebaum
  • Wilde Orange
  • Pfefferminz
  • doTERRA On Guard
  • doTERRA Balance
  • Deep Blue
  • Aroma Touch

Gerne werde ich meine Erfahrungen damit hier teilen.

Titelbild: Life of Pix via Pexels

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