Ausgestattet & ausgeschlossen

Profi werden | Nun, da ich eine erste Klientin habe, brauche ich so langsam natürlich eine vernünftige Erstausstattung. So ganz unausgestattet kann ich das nicht. Also habe ich mich heute Vormittag durch zahlreiche Online-Shops mit Coaching- und Moderationshardware geklickt und konnte mich – wie meistens – nur ganz schwer entscheiden, wie ich mein Material am liebsten aufbewahren möchte. Zur Auswahl standen ein Moderationskoffer aus Holz, mit dem ich vor allem Wegen seiner Nachhaltigkeit und seiner lasergravierbarkeit liebäugelte, der aber exakt auf das Moderationsmaterial seines Herstellers vermaßt ist und mir daher nicht die Freiheit lässt, die ich gerne hätte. Außerdem ist es nicht wirklich gemütlich, einen Holzkoffer mit sich rumzuschleppen. Alternativ habe ich mir eine Tasche von Neuland angesehen, die sich praktisch mit verschiedenen Boxen füllen lässt und zudem gut per Schultergurt transportierbar ist. Leider finde ich sie aber nicht so richtig sexy. Ich konnte die Entscheidung heute leider nicht treffen, habe aber beschlossen, mich erstmal ums Material und die Aufbewahrungsboxen zu kümmern und denn Rest erstmal auf ein späteres Leben zu vertagen. Falls jemand spannende Moderationstaschen- oder -koffer kennt: Ich freue mich über jeden Tipp.

Ausschließlich | Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände, über die der Mann nicht reden wollte, standen wir alle heute Nachmittag erneut vor einer verschlossenen Haustür. Unsere Schlüssel lagen getrennt von uns allesamt drinnen. Wir hatten gerade auf eine Gartenmesse fahren wollen, das Auto war offen, aber der Autoschlüssel lag auch drinnen. Glücklicherweise hatte der Mann aber vorgestern dem netten Mann vom Schlüsseldienst sehr gut zugesehen und so ahnte er, dass er die Tür wohl mit dem richtigen Dingsbums recht schnell aufbekommen würde. Leider hatten wir spontan kein solches Dingsbums zur Hand, denn wir konnte ja auch nicht in den Keller, aber der Nachbar konnte glücklicherweise aufhelfen. Ein paar Einbruchsversuche später war die Tür offen und wir haben gleich wieder einige Dinge gelernt:

  1. Habe immer ein Dingsbums für Notfälle greifbar.
  2. Schließe immer und zwar IMMER die Tür ab, wenn Du das Haus verlässt, denn man kommt da auch ohne Fachwissen relativ gut rein.
  3. Schließe NIEMALS die Haustür von außen, ohne sicher einen Schlüssel dabei zu haben. Die Menschen, die Du im Haus glaubst, könnten nämlich schon längst im Garten knien und alte Kastanien einsammeln.
  4. Eine Katze ist kein verlässlicher Türöffner.

Bereitschaftsdienst | Da der kleine Kleine Herr heute mal wieder ein bisschen Fieber hatte (Tag 6) und uns das nicht so richtig geheuer war, haben wir statt der angepeilten Gartenmesse nach dem Einbruch das Ebersberger Kreiskrankenhaus aufgesucht. Auf dem Land ist sogar Kranksein am Wochenende viel entspannter als in der Stadt. Wir haben gerade mal zehn Minuten gewartet und kamen schon dran und hatten dann auch noch das Glück, auf eine ganz reizende Ärztin zu treffen, die mit den Kindern ihre Kekse und ihr Sprudelwasser schwesterlich teilte. <3 Es stellte sich leider heraus, dass sich im Mittelohr des kleinen Kleinen Herrn wohl eine Entzündung anbahnt, die wir hoffentlich schnell in den Griff bekommen. Wenigstens scheint sie ihn bisher nicht allzu sehr geschmerzt zu haben.

Finanzstatus | Das Wochenende war unterm Strich verhältnismäßig teuer, so dass mein Restbudget für den Monat beträchtlich geschrumpft ist. Durch mein Haushaltsbuch kann ich die Veränderung von Budget pro Tag bis Ende des Monats minutiös verfolgen. Das macht Spaß.

Ökostatus | Gestern habe ich beim Einkaufen einen in Papier verpackten Parmesankäse gekauft, was mich sehr fröhlich gemacht hat. Als der Mann heute das Papier abgemacht hatte, war der Käse darunter in Plastikfolie eingeweißt und jetzt weiß ich auch nicht. Aktuell suche ich noch nach einem Ersatz für mein in Plastik verpacktes Reinigungsöl, aber habe bisher leider nichts gefunden. Also ich suche keine Alternative zu Reinigungsöl, sondern eine Alternative zu Plastikverpackung. Wer einen Tipp hat, darf ihn gerne unten ablegen. Danke!

Ernährungs- und Sportstatus | Ich möchte nicht darüber reden.

Lesend | Übrigens hat Stephan Noller bei uns bei Fünf Bücher mitgemacht und ich mag seine Empfehlungen sehr. Stephan ist Vielfachgründer- und -vater und außerdem ein alter und geschätzter Twitterfreund.

Titelbild: Pixabay via Pexels

Ein Kommentar

  1. Mein Life-Hack zum Sich-nicht-Aussperren:
    Immer die Haustür von innen abschließen und den Schlüssel stecken lassen, dann muss man beim Verlassen den Schlüssel anfassen und nimmt ihn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch mit.
    Was bei mir öfter dazu führt, da die Frau und ich die gleiche Automarke fahren, dass ich das Haus verlasse, den Schlüssel mitnehme und mein Auto per Funkdingsi am Schlüssel nicht auf bekomme. Dafür klackt es aber aus einer anderen Richtung, weil ich den Schlüssel der Frau in der Hand und den eigenen in der Jackentasche habe.

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