Könige, Eisprinzessinen & ein kleines Städtchen am Rhein

Dreikönigskuchen | Ein bisschen schmücke ich mich zwar mit fremden Federn, wenn ich hier stolz den (gestern bereits gespoilerten) Dreikönigskuchen präsentiere, den der Mann für heute gebacken hat, aber ich finde diese kleine Tradition so nett, dass ich sie schlicht nicht unerwähnt lassen kann. In der Schweiz (und wohl auch in ein paar anderen Ländern), gibt es am Dreikönigstag einen besonderen Kuchen, in dem eine kleine Figur (ein König) mit eingebacken ist. Wer die Figur in seinem Kuchenstück hat ist König*in für den Tag und bekommt eine Krone. In unserem Kuchen gab es allerdings (wegen des Weltfriedens) nicht nur eine sondern zwei Figuren und in Ermangelung von Königen, waren kleine Porzellanbienchen eingebacken. Rein zufällig waren diese in den Kuchenstücken der beiden jüngsten Hausbewohner versteckt, so dass wir mit zwei stolzen kleinen Königen frühstücken durften.

Dreikönigskuchen

Lieblingspost | Heute fanden wir im Briefkasten noch einen Neujahrsgruß von den lieben Asts aus Nierstein am Rhein. Im Sommer hatten wir einen Wochenendausflug dorthin gemacht, damit der Mann einen Mal-…….ähem-….Zeichentag mit Claus verbringen konnte. Herrlich war das für uns alle, weil Nierstein sehr beschaulich und die Asts alle miteinander ein paar ganz besondere Menschen sind.

Gezeichnet von Claus Ast

Blöder Schnee | Wenn ich so auf die Wettervorhersagen schaue, werde ich den Schnee vermutlich so schnell nicht wieder los. Heute hat er uns dann auch gleich eindrucksvoll gezeigt, wo der Hammer hängt und uns einige üppige Dachlawinen direkt auf unsere Terrasse gepfeffert. Irgendwas sagt mir, dass das überhaupt nicht lustig wäre, von so einem Geschoss getroffen zu werden und so haben die Kinder bis auf Weiteres Terrassenverbot.

Schöner Schnee | Da ich die Sache mit dem Schnee leider kurzfristig nicht ändern kann, habe ich mich heute dann dazu entschieden, den Feind zu umarmen. Übertrieben dick eingepackt in Moonboots und spannender (leider nicht im Sinne von aufregend) Skihose habe ich die Familie zum Rodelhügel in Ebersberg begleitet, wo die kleinen Herren ihre nagelneuen Bobschlitten probefahren durften. Während der Papa die Bobs, mit und ohne Kindern unermüdlich den Berg hochschleifte, war meine Aufgabe drunt im Tal zu stehen und Videos von mal lächelnden, mal vom Bob purzelnden Kindern zu machen. Eine herzerfüllende und völlig unangestrengte Aufgabe. So mag ich Schnee.

Gute Miene zum bösen Schnee

Mahlzeit | Wenn man die Sache mit den Winden mal beiseite lässt, sind Hülsenfrüchte echt eine feine und vor allem auch schmackhafte Sache. Insbesondere Linsen haben es mir angetan, die sind nicht nur lecker, sie haben auch so eine lustige Konsistenz. Heute habe ich mir aus Belugalinsen, Tomaten und Avocado ein leckeres Salätchen zubereitet, das ich Euch gerne überliefern möchte. Dem Orginalrezept von Tiny Spoon habe ich noch einen Esslöffel Zitronenöl hinzugefügt und ich muss sagen: Tolle Idee von mir. Schaut selbst:

Fertig Ferien | Morgen sind übrigens dann auch die Schul- und Kindergartenferien vorbei und wenn Ihr morgen früh gegen 7:45 Uhr ein entzücktes Quietschen hört, dann könnte das damit ursächlich zusammenhängen.

Titelbild: Jonathan Meyer via Pexels

2 Kommentare

    1. Vielleicht muss ich mal irgendwo hinziehen, wo es nienienie Schnee gibt, damit ich den Schnee dann auch herbeisehne.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere